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Für Ärzte

TI-Anbindung ohne Praxisausfall: So planen Sie den Umstieg

Telematik­infrastruktur, KIM und ePA stressen den Praxisalltag. Wir zeigen, wie der Umstieg ohne Wartezimmer-Stau gelingt.

Der TI-Konnektor ist für viele Praxen eine Black Box. Erst lief er Jahre ohne Murren, dann meldete er plötzlich „nicht erreichbar" – mitten in der Sprechstunde.

Was im Hintergrund tatsächlich passiert

Der Konnektor terminiert eine VPN-Verbindung zur Telematik­infrastruktur und vermittelt darüber Anwendungen wie eAU, KIM-Mail, ePA und das Versicherten­stammdaten­management (VSDM).

Drei Fehlerquellen, die wir täglich sehen

  • Stromversorgung: Konnektoren teilen sich oft eine Steckdosenleiste mit einem Drucker, der beim Einschalten den Konnektor mitreißt.
  • Netzwerk: Doppelte DHCP-Server (Router + Konnektor) führen zu IP-Konflikten.
  • Zertifikate: SMC-B-Karten laufen nach 5 Jahren ab – die Erneuerung wird gerne vergessen.

Unser Vorgehen für einen ruhigen Umstieg

  1. Bestandsaufnahme inkl. Karten-Laufzeiten
  2. Test-Konnektor parallel aufbauen, Routing über Mittwoch­nachmittag testen
  3. Cutover am ruhigsten Tag der Praxis
  4. 48 h hot-standby vor Ort

Fazit

Mit klarer Reihenfolge ist die TI-Anbindung kein Risiko mehr. Wir begleiten Praxen in Bergisch Gladbach und Köln durch alle Phasen.